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Voraussetzung zur Erfassung der vollständigen Ausformung der IHU-Bauteile, der Faltenbildung oder des Blecheinzuges beim Tiefziehen ist die Information über das lokale Anliegen des umzuformenden Werkstoffes auf der Werkzeugoberfläche. Dazu sollen drucksensitive Dünnschichtsensoren eingesetzt werden. Als weiterer Lösungsansatz ist die Entwicklung kapazitiv arbeitender Dünnschichtsensoren vorgesehen. In Abbildung 1 sind die Problembereiche beim Innen- hochdruckumformen dargestellt. Ein einfach aufgebauter Drucksensor soll bei der vollständigen Ausformung des T-Stückes auf Druck belastet werden und beendet damit die Kalibrierphase. Ein zweites Sensormodul mit einem Sensorfeld dient der Faltenerkennung und liefert Informationen zur Regelung des Nachschiebevorganges. |
Abbildung 1 |
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In Abbildung 2 wird deulich, welche Auswirkungen Schwankungen der Prozessparamter zur Folge haben können. Der Niederhalter hat einen entscheidenden Einfluss auf das Umformergebnis und damit auch auf die Wirtschaftlichkeit des Umformprozesses. Seine Wirkung kann im Produktionsprozess jedoch erheblichen Schwankungen unterliegen. Es wird daher schon länger versucht, die Wirkung des Niederhalters bzw. der Niederhalterkraft in Abhängigkeit vom Materialfluss zu regeln. Dies setzt jedoch die Kenntnis des momentanen Materialflusses voraus. Die Ermittlung des Flanscheinzuges durch Sensoren soll mit Hilfe des Projektes ORUM gelöst werden. |
Abbildung 2 |
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